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QUO VADIS BANKEN? WIE KANN ES UND WIE SOLL ES MIT DEN BANKEN NACH DER KRISE WEITERGEHEN?

Montag, 22.10.2012, 18:00 Uhr

FMVÖ-Podiumsdiskussion in Kooperation mit WdF und BMÖ 

Ort:
Österreichische Nationalbank, Kassensaal, 1. Stock
1090 Wien, Otto-Wagner-Platz 3

Keine Frage, Banken und Finanzsystem stecken auch Jahre nach dem Höhepunkt der Finanzkrise noch immer tief im Dilemma! Ging es nach dem Fall von Lehman Brothers vor allem um den Aufbau von Dämmen, um noch Schlimmeres für Wirtschaft und Gesellschaft zu vermeiden, treten jetzt - wie auch die Diskussionen beim Europäischen Forum Alpbach gezeigt haben - die eigentlichen Reformnotwendigkeiten umso deutlicher hervor.

Vor allem Fragen wie:

  • Wie können Banken ihrer eigentlichen Funktion, der Realwirtschaft zu dienen, wieder besser gerecht werden?
  • Wie steht es um Liquidität und Solvenz und wie kann beides sichergestellt bzw. verbessert werden?
  • Wie kann dem gigantischen Refinanzierungsbedarf der Banken Rechnung getragen werden?
  • Welchen Einfluss könnten Staatsschuldenkrise und unterschiedliche Zukunftsszenarien der Eurozone auf das europäische Bankensystem haben?
  • Ist "too big to fail" wirklich berechtigt oder sollen auch systemrelevante Banken geordnet "sterben" dürfen?
  • Wie kann die europäische Bankenaufsicht nach den Vorschlägen der Europäischen Kommission effizient neugestaltet werden, ohne kleinere Banken zu Tode zu regulieren?
  • Ist der Bankensektor tatsächlich, wie in Alpbach kolportiert, um 25 % bis 30 % zu groß?
  • Welchen Geschäftsmodellen sollen die Banken in Zukunft folgen, um das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen?
  • Ist das Universalbanksystem, wie wir es haben, nach wie vor vorzuziehen, oder sollte einem Trennbankensystem der Vorzug gegeben werden?
  • Sollten bestimmte "toxische" Produkte komplett aus dem Markt genommen und verboten werden?

harren einer befriedigenden Antwort.

Diese und ähnliche Fragen werden daher, moderiert von Herrn Dr. Eric Frey, Der Standard, am 22. Oktober in der Oesterreichischen Nationalbank in einer hochkarätigen Expertenrunde zur Sprache kommen. Wobei es nicht nur um die Darstellung des Status quo gehen wird, sondern vor allem um das Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten, um den Finanzsektor wieder in ein ruhigeres Fahrwasser zu bringen. Der Finanz-Marketing Verband Österreich freut sich, diese Veranstaltung in Kooperation mit dem WdF, Wirtschaftsforum der Führungskräfte, und dem BMÖ, Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich, ausrichten zu können.