Allgemeine Info

PENSIONSVORSORGE WIEDER AUF DEM PRüFSTAND: WO IST HANDLUNGSBEDARF? WAS IST ZU TUN?

Mittwoch, 11.04.2012, 18:00 Uhr

Ort:
Wiener Städtische Versicherung AG,
Schottenring 30, Ringturm, 20.Stock,
1010 Wien

Pensionsvorsorge, ob staatlich oder privat, soll für die Bürgerin/den Bürger sicher, effizient und leistbar sein. Doch das staatliche Pensionssystem stößt auf Grund verschiedener Faktoren (Demografie, mäßiges Wirtschaftswachstum, vergleichsweise nach wie vor extrem niedriges faktisches Pensionsantrittsalter, Beibehaltung überholter Regelungen, Ungleichgewichte zwischen verschiedenen Berufsgruppen etc.) immer mehr an seine systemimmanenten finanziellen Grenzen.

Die Notwendigkeit, Budgetdefizite und Staatsschulden rasch abzubauen, erhöht den Finanzierungsdruck noch gewaltig.

Doch wie sieht es mit der privaten und betrieblichen Pensionsvorsorge aus? Haben diese beiden Säulen das gebracht, was man sich von ihnen erwartet hat? Oder hat nicht gerade die Finanzkrise diese, mit großer Hoffnung eingeführten, Instrumente deutlich entzaubert? Und was bedeutet die geplante Kürzung der Förderung für die Zukunftsvorsorge auf Grund des „Sparpakets“ für die Versicherungen und ihre Kunden? Es gibt also nach wie vor großen Handlungsbedarf in Österreich, Pensionsfinanzierung und Pensionsvorsorge zu überdenken und auf neue, tragfähige Beine zu stellen. Um Verunsicherungen zu beseitigen und jüngeren Menschen wieder mehr Zuversicht zu geben.

Wo dieser liegt und was im Einzelnen getan werden kann und muss, diskutiert am 11. April, moderiert von Dr. Eric Frey, „Der Standard“, eine hochkarätige Runde von Versicherungsmanagern mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer und dem Demografie-Experten Prof. Rainer Münz.